18.10.2017

„Wir waren Kinder“ Dietrich Hubs zweiter Krimi

Der 14-jährige Christoph,  Schüler an einem Internat im Remstal, ist verschwunden. Lisa, 16 Jahre, wurde vom Internat geworfen, angeblich, weil sie eine Mitschülerin geschlagen hatte. Doch hinter dem Rauswurf des Mädchens und dem Verschwinden des Jungen, der zuvor die Nähe Lisas gesucht hatte, steckt ein Verbrechen. Oder besser: mehrere. Lisa wendet sich schließlich an die junge Polizeibeamtin Annette. Gemeinsam mit Albrecht Ehlers, einem Pfarrer im Ruhestand, und dessen Frau kommen die beiden den wahren Hintergründen auf die Spur und bringen in Erfahrung, dass es an der Internatsschule mehrere mysteriöse Todesfälle gab.

"Wir waren Kinder" heißt der zweite Lokalkrimi von Dietrich Hub; und wieder ist das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg einer der Schauplätze, an denen die Story um den verschwundenen Internatsschüler spielt.

Schon in seinem erstem Roman, „Mord auf der Y-Burg“, führte Dietrich Hub  seine Protagonisten in das Kloster in Sulz am Neckar, dem der Autor seit seiner Jugend verbunden ist. Hub besuchte schon als Kind Freizeiten im Kloster, war in der Jungbruderschaft und steht der Michaelsbruderschaft auch heute noch sehr nah. Und schließlich fand auch die Hochzeit mit seiner Frau Coelestina auf dem Kirchberg statt. Auch wieder mit im Buch dabei: das Pfarrerehepaar Albrecht und Gisela Ehlers, das Albrecht und Gisela Peters nachempfunden ist, welche die sogenannten „Helfer“ von Dietrich Hub in seiner Zeit in der Jungbruderschaft waren, ihm als Geistlicher Beistand, Seelsorger und Ratgeber zur Seite standen.

Dietrich Hub ist evangelischer  Pfarrer, Kommunikationswirt für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit, Sozialwirt, freier Journalist und Öffentlichkeitsreferent der Paulinenpflege Winnenden. Bisher hat Dietrich Hub, Jahrgang 1965, bereits vier Familienausflugsführer geschrieben sowie zahlreiche Artikel in den Bereichen Reisen, Camping, Motorradfahren und Sportboot. Ein Motorradbuch über das Elsass erscheint im November und ein weiteres über Südtirol im Frühjahr 2018.

Wie bei seinem Krimi-Erstling „Mord auf der Y-Burg“ hat Dietrich Hub viel Zeit und Energie in die Recherche für sein Buch gesteckt. Die Handlung im Roman „Wir waren Kinder“ ist zwar frei erfunden, die Idee dazu bekam Dietrich Hub jedoch nach den Vorfällen an der Odenwaldschule. Zwar gab es dort laut offizieller Ermittlung keine Todesfälle, aber vielleicht nur deshalb, weil die Selbstmorde mehrerer Schüler nie genau untersucht wurden.

Dietrich Hub: Wir waren Kinder; Südwestbuchverlag; Taschenbuch; 12,80 Euro

Das Buch erhalten Sie selbstverständlich auch in unserem Klosterladen.