Biografie Helmuth Uhrig

10.12.1906 Geboren in Heidenheim/Brenz
1925 Abitur an der Oberrealschule in Heidenheim
seit 1925 Studium an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule bei Prof. Alfred Lörcher in der Bildhauerklasse
1928 Lehrauftrag als Assistent bei Prof. Lörcher
1932 Heirat mit Gretel Eyth, Urgroßnichte von Max Eyth
1933 Abgang von der Kunstgewerbeschule, Niederlassung als freischaffender Künstler in Stuttgart. Mitarbeiter des Roten Kreuzes in der Verwundetenbetreuung
1945 Gefangenschaft in Dänemark, Referent für das Flüchtlingswesen im Ministerium in Kopenhagen
1946 Rückkehr nach Stuttgart. Schaffung vieler Holzschnitte, Zeichnungen sowie bildhauerischer Werke
1948 Entwicklung des Sprechzeichnens
1949 Erste Symbolbilder
1951 Aufnahme in die Evang. Michaelsbruderschaft. Ratgeber in Kunstfragen, Referent zu „Kirche und Kunst“, viel beschäftigter Künstler mit umfassenden Kenntnissen und Fertigkeiten. Schaffung von Gemälden sowie Kunstwerken in Stein, Holz, Metall und Textil
1960 Umzug von Stuttgart nach Schmitten-Arnoldshain in sein neues Haus bei der Evangelischen Akademie in Hessen und Nassau
8. 4. 1979 Gestorben in Arnoldshain, beerdigt auf dem Stuttgarter Waldfriedhof

Kunstsammlung Uhrig

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Die Kunstsammlung Helmuth Uhrig im Kloster Kirchberg vermittelt einen Überblick über das Lebenswerk des Bildhauers, Malers, Glasmalers und Mosaikkünstlers.

Helmuth Uhrig (1906 - 1979) hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Lebenswerk und machte sich vor allem im Bereich der christlichen Kunst des 20. Jahrhunderts einen Namen.

Das künstlerische Erbe Helmuth Uhrigs kann heute an vielen öffentlichen Gebäuden und evangelischen Kirchen betrachtet werden: Aus Holz, Stein, Kupfer oder Bronze schuf der Künstler unter anderem Kanzeln, Altäre, Taufsteine, Figuren und Reliefs.

Der in Heidenheim an der Brenz geborene Künstler war Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft, nach seinem Tod kam sein künstlerischer Nachlass deshalb ins Berneuchener Haus Kloster Kirchberg, das geistliches Zentrum der Bruderschaft ist. Die Sammlung wird betreut von der Kuratorin Dr. Ingrid Helber sowie dem Arbeitskreis Uhrig.

Wechselnde Themenausstellungen

Um die Vielfalt des Werkes Helmuth Uhrigs präsentieren zu können, finden jedes Jahr wechselnde Themenausstellungen statt.

Helmuth Uhrig: Gleichnis vom Sämann
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Dr. Ingrid Helber
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Monika Naidu (Arbeitskreis Uhrig) erläutert zwei Bilder zum "Gleichnis vom verlorenen Sohn"
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Seit dem 20. März gibt es die neue Helmuth-Uhrig-Jahresausstellung 2016: Die Gleichnisse Jesu.
Fast alle Werke werden zum ersten Mal präsentiert. Gezeigt werden Zeichnungen, Studien, Holzschnitte, Glasfensterentwürfe und Ölgemälde. Als Motive wählte Helmuth Uhrig geläufige, aber auch weniger bekannte Gleichnisse aus dem Neuen Testament.
Die großformatigen Abstraktionen zum "Gleichnis vom Sämann" im Berneuchener Zimmer zeigen die Entwicklungen hin zu den aus dem unterbewussten gemalten "Ludischen Studien".

Einen ausführlichen Bericht über die Uhrig-Jahresausstellung 2016 lesen Sie hier.

 

Die Kunstsammlung Helmuth Uhrig in der Unteren Scheuer ist von März bis Dezember an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Termine sind nach Vereinbarung gerne möglich, bitte wenden Sie sich dafür an unseren Empfang. Eine Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde.

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Künstlermonographie und Kunstdrucke

Mehr über den vielseitigen Künstler und den Menschen Helmuth Uhrig können Sie in der Künstlermonografie von Dr. Ingrid Helber erfahren:
Ingrid Helber(Hrsg.): Helmuth Uhrig 1906-1979. Ein christlicher Künstler aus Württemberg.
Veröffentlichung des Vereins Berneuchener Haus Kloster Kirchberg e.V. , Horb am Neckar 2006. 14,95 Euro.

Das Buch sowie Kunstdrucke von Werken Helmuth Uhrigs erhalten Sie in der Sammlung Uhrig. Sie können die Monographie gerne auch telefonisch unter 07454/883137 oder per Mail unter klosterladen@klosterkirchberg.de bestellen