Im Jahr 1958 übernahmen die Berneuchener Gemeinschaften Kloster Kirchberg - das bis heute im Besitz des Landes Baden-Württemberg ist - und schufen dort ihr Tagungs- und Einkehrhaus. Seitdem ist das malerisch gelegene Kleinod ein Ort der Stille und Begegnung für Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Interessen.

Im 18. Jahrhundert wurde das Kloster renoviert und erhielt im Wesentlichen seine heutige Gestalt.
1806 kam das Aus für die Ordensfrauen, unter württembergischer Oberhoheit wurde das Kloster aufgelöst und der Besitz verstaatlicht. In den Räumen wurden eine Ackerbauschule und eine Staatsdomäne eingerichtet, 23 Ordensfrauen blieben weiterhin im Kloster wohnen.

1855 verlies die letzte Nonne das Kloster, die Anlage verfiel mehr und mehr.
1958 übernahmen die Berneuchener Gemeinschaften das Areal. Es entstand das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg. Die Berneuchener Bewegung selbst war in den Jahren zwischen 1923 und 1927 gegründet worden, mit dem Ziel, an einer „inneren Erneuerung der Kirche“ mitzuwirken. Zu der Berneuchener Bewegung gehören heute die Evangelische Michaelsbruderschaft, die Gemeinschaft St. Michael und der Berneuchener Dienst.
Heute kommen jedes Jahr mehr als 6.000 Menschen auf den Kirchberg: Sie nehmen an Veranstaltungen teil oder suchen einfach Ruhe und Erholung vom Alltag. Das Haus hat über 100 Betten in verschiedenen Kategorien und unterschiedliche Tagungs- und Seminarräume.
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