Außerhalb der Klostermauern laden zahlreiche Wanderwege durch Wald und Flur zum aktiven Erkunden der Umgebung ein, außerdem die Sehenswürdigkeiten von Sulz, Horb und Haigerloch oder auch die Burg Hohenzollern.

Anlage und Umgebung

Das ehemalige Dominikanerinnenkloster, gegründet im Jahr 1237, liegt idyllisch auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Fernab vom Durchgangsverkehr gleicht die Anlage mit ihren Giebeln, Dächern und der alten Wehrmauer von weitem einem mittelalterlichen Städtchen.

Klicken um Bild zu vergrößern
Klicken um Bild zu vergrößern

Das gesamte Areal, das man durch ein reich geschmücktes Portal betritt, teilt sich in zwei Bereiche, den Wirtschaftshof im Westen und den inneren Klosterbezirk im Osten. Das Klostergebäude umschloss ursprünglich einen rechteckigen Innenhof, von dem ehemaligen Kreuzgang sind jedoch nur noch die Wände mit dem gotischen Maßwerk erhalten. Das Konventgebäude im Westflügel beherbergt heute Gästezimmer, zwei Speisesäle, die Küche sowie zahlreiche Seminar- und Aufenthaltsräume. Den Klosternordflügel bildet die nach Osten orientierte Kirche, über der statt eines Turms nur ein kleiner Dachreiter für die Glocken thront. Vom ursprünglichen Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert ist noch das frühgotische Portal erhalten. Es führt von der Grabkapelle der Ritter von Weitingen aus dem 14. Jahrhundert hinein in die Kirche. Dem einfachen Langschiff der Kirche fehlt zwar die Apsis, stattdessen finden sich gleich drei barocke Altäre. Den Abschluss nach Westen bildet der barocke Orgelprospekt auf der großen Nonnenempore, wo während der warmen Jahreszeit die Tagzeitengebete gehalten werden. Im Winter finden diese in der Elisabethkapelle unter der Nonnenempore statt.

Klicken um Bild zu vergrößern

Zu den weiteren Gebäuden im Klosterareal gehören das Schenkengebäude mit Gastronomie und Gästezimmern, die Obere Scheuer, das Aufseherhaus sowie der Pferdestall, außerdem die Untere Scheuer mit der Kunstsammlung Helmuth Uhrig, die Hocheinfahrt mit weiteren Gästezimmern, die Ackerbauschule mit Gruppenräumen und Zimmern, das Herrenhaus, in dem Verwaltung und Gästeempfang untergebracht sind und schließlich das ehemalige Backhaus mit dem Klosterladen.

Klicken um Bild zu vergrößern
Klicken um Bild zu vergrößern

Die großzügige Anlage lädt zu Spaziergängen ein: hinter dem Konventgebäude können Sie die gotischen Kreuzgangarkaden oder den Nonnenfriedhof mit seinen schmiedeeisernen Grabkreuzen erkunden. Naturliebhaber und Ruhesuchende finden im Stillen Garten, im Labyrinth oder an den Biotopen ein Plätzchen zum Innehalten und Aufatmen.
Gelegenheit aktiv zu werden bietet der Ballspielplatz unterhalb des Gartens.